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Montag 19.07.2021

Alle drei Gemeinden im Albulatal stehen hinter der Landwasserwelt

Auch die Gemeinde Albula/Alvra will sich am Projekt Landwasserwelt beteiligen. Am Freitagabend hat die Gemeindeversammlung einen Verpflichtungskredit von 510'000 Franken mit grossem Mehr genehmigt. Nach der Zustimmung von Bergün Filisur und Schmitten haben damit drei der vier Standortgemeinden das Projekt angenommen. Davos soll noch im Sommer über seine Beteiligung an den Lancierungskosten entscheiden.

Die Landwasserwelt ist ein touristisches Projekt, in dem der weltbekannte Landwasserviadukt zum Wahrzeichen Graubündens und das Albulatal zu einem Ausflugsziel für bahn- und naturbegeisterte Besucher/innen werden sollen. Das UNESCO Welterbe RhB und die Bahnkultur der RhB sollen besser präsentiert werden, neue Wertschöpfung generieren und Arbeitsplätze schaffen. Dazu sollen Wege und Aussichtpunkte verbessert und eine Bahnhaltestelle unterhalb Schmitten, ein Baumgleiter im Wald bei Filisur, ein Erlebnisbauernhof bei Alvaneu sowie Verbesserungen beim Bahnmuseum Albula in Bergün realisiert werden. Innerhalb der Landwasserwelt wird ein neuer Pendelzug zwischen Filisur, dem Aussichtspunkt bei Schmitten und Alvaneu verkehren.

Die Landwasserwelt soll im Sommer 2023 eröffnen. Die Lancierungskosten betragen rund 11,6 Millionen Franken. Finanziert werden sollen sie durch die Rhätische Bahn, den Kanton Graubünden, Private und die vier Standortgemeinden. Albula/Alvra, Bergün Filisur, Schmitten und Davos sollen zusammen einen Siebtel oder 1,7 Millionen Franken tragen.

Mit Albula/Alvra, Bergün Filisur und Schmitten haben nun drei der vier Standortgemeinden die Kreditvorlagen und den Beitritt zur IG Landwasserwelt angenommen. Auch Davos, die vierte Standortgemeinde, soll sich noch im Sommer entscheiden: Das Gemeindeparlament (der grosse Landrat) wird voraussichtlich am 19. August über einen Kredit von 510’000 Franken an die Lancierungskosten und die Mitgliedschaft in der Trägerschaft der Landwasserwelt beraten.